
Carrie – Des Satans Jüngste Tochter Das könnte dich auch interessieren
Carrie, die bei ihrer strengstreligiösen Mutter aufwächst, hat noch nie etwas von der weiblichen Periode gehört. So fällt sie aus allen Wolken, als sie zum ersten Mal eine Monatsblutung bekommt. Carrie wird von ihren Mitschülerinnen verspottet. Carrie – Des Satans jüngste Tochter (Originaltitel: Carrie) ist ein US-amerikanischer Horrorfilm aus dem Jahr Die Regie führte Brian De Palma, das. merlotshihtzu.eu - Kaufen Sie Carrie - Des Satans jüngste Tochter (Uncut) günstig ein. Qualifizierte Bestellungen werden kostenlos geliefert. Sie finden Rezensionen. merlotshihtzu.eu: Finden Sie Carrie - Des Satans jüngste Tochter in unserem vielfältigen DVD- & Blu-ray-Angebot. Gratis Versand durch Amazon ab einem. Carrie - Des Satans jüngste Tochter ein Film von Brian De Palma mit Sissy Spacek, Piper Laurie. Inhaltsangabe: Alle Schülerinnen wissen, dass die Periode ein. Besetzung und Stab von Carrie - Des Satans jüngste Tochter, Regisseur: Brian De Palma. Besetzung: Sissy Spacek, Piper Laurie, Amy Irving, William Katt. Carrie – des Satans jüngste Tochter: Sendetermine · Streams · DVDs · Cast & Crew.

„Carrie – Des Satans jüngste Tochter“ erzählt die Geschichte der introvertierten Carrie White (Sissy Spacek). Von einer fanatisch religiösen Mutter erzogen und. Carrie - Des Satans jüngste Tochter (Horror Cult Uncut) von Brian De Palma DVD bei merlotshihtzu.eu bestellen. Gebraucht günstig kaufen & sparen. Der Schock der eigenen Pubertät setzt bei ihr schließlich telekinetische Fähigkeiten frei. Komplette Handlung und Informationen zu Carrie - Des Satans jüngste. Carrie – Des Satans Jüngste Tochter Inhaltsverzeichnis Video
Carrie (1976) Trailer #1 - Movieclips Classic Trailers Bei expert bezahlen Sie flexibel und sicher. Bitte geben Sie einen Mayhem Stream ein. Make-Up Ron Snyder. Lawrence D. William Katt. Amy Irving. Carrie: The Musicalseit Schöne Kleider sind verpönt, dienen sie doch nur der Erzeugung jener Geilheit, welche im Zeichen Satans steht. Dies geschieht nicht plötzlich, sondern langsam, so dass es anfangs nicht sofort auffällt. Es sei denn, man ist Fan des Genres. The only Christopher Timothy authority figure who tries to help Carrie with Harry Potter Reihenfolge Filme life is her phys ed teacher, Miss Collins, who is nonetheless warned not to get too close to go against how Mrs. Das geheime Fenster. Die Mutter brachte mich manchmal auch zum schmunzeln spoiler: Der Kleine Maulwurf Und Der Schneemann die Weise, auf die die Mutter stirbt. Stunts Glory Fioramonti. FSK 16 [1]. Ansichten Lesen Bearbeiten Quelltext bearbeiten Versionsgeschichte. Erster Regieassistent Donald Heitzer. Die Bestellung hat nicht den korrekten Status. Tonmischung Bert Hallberg. Amy Irving.
Die introvertierte Carrie White, Tochter einer religiösen Fanatikerin und bespötteltes Mauerblümchen an ihrer High School, entdeckt mit dem für sie schockierenden Eintritt in die Pubertät ihre telekinetischen Fähigkeiten.
Als sie Opfer eines besonders grausamen Streiches ihrer Mitschülerinnen wird, kommt es zur Katastrophe. Travoltas zu einem Kinoerfolg. Faszinierende Kameraarbeit!
Als sie von ihren Mitmenschen tyrannisiert und gehänselt wird, rächt sie sich bitterböse und schwört damit eine Katastrophe hervor Und so darf es nicht verwundern, dass Doch Cohen tappte nicht in die weit offenstehende Falle - stattdessen umschiffte er das Problem auf eine geradezu meisterhafte Art und Weise, welche nicht nur die Vorlage respektvoll behandelt, sondern Kings Roman zusätzlich auch neben dem Respekt auch noch etwas Tiefe verleiht, welche der Roman nie hatte und an welche Stephen King wohl auch nie dachte.
Oberflächlich betrachtet haben wir es mit der Geschichte eines Mädchens zu tun, welches allen möglichen Repressalien ausgesetzt ist und irgendwann durchdreht.
Inzwischen wurde dies zu einem typischen Klischee-Plot. Der Sympathieträger der Geschichte will eigentlich nur ein ganz normales Leben führen, dann knallt die Sicherung durch und der Feldzug beginnt.
Bei "Carrie" ist es eigentlich nicht anders, abgesehen davon, dass bereits Stephen King sich mehr für die Ursachen als die Folgen interessierte als Beispiel für die umgekehrte Vorgehensweise und die daraus resultierende Problematik, dass der Versuch einer kritischen Auseinandersetzung mit den Ursachen des Übels meist wie eine Seifenblase zerplatzt, könnte man u.
Joel Schumachers "Falling Down" aufführen. Im Falle von "Carrie" kommt allerdings dies zum Tragen, was ich eingangs als "literarische Naivität" titulierte.
Carrie White ist eigentlich absolut lieb, die anderen Handlungsträger sind entweder absolut doof oder absolut böse. Es wäre schmerzhaft peinlich, hätte King in seine plakative Geschichte nicht mehr oder weniger absichtlich noch einige Elemente eingebaut, welche genug Potential in sich bergen, um die Angelegenheit noch retten zu können.
Genauer gesagt handelt es sich um exakt zwei wesentliche Elemente. Da wäre als offensichtliches Element die Dreiecksbeziehung zwischen Carrie, ihrer Mutter und der Mitschüler.
Carrie ist ja eine recht armselige Kreatur, das fällt recht früh auf. Zuerst lernen wir ihr Verhältnis zu ihren Mitschülern kennen, die sie hänseln, quälen, auslachen.
Eigentlich müsste sie froh sein, wenn sie nach Hause gehen kann — doch dort sitzt ihre fanatische Mutter, welche ihr gehörig Feuer unter dem Hintern und das Zuhause zur Hölle macht.
Was bleibt Carrie noch? Eigentlich nur sie selbst. Und auch ihr Selbst wendet sich gegen sie. Nicht nur diese unheimliche Gabe, welche sie nicht kontrollieren kann und welche angeblich ein Zeichen des Teufels sein soll, macht ihr Angst.
Als ihre Menstruation einsetzt, wendet sich offensichtlich auch noch ihr Körper gegen sie, erzeugt in Carrie Angst, bringt ihre Mutter dazu, sie noch mehr unter Druck zu setzen und die anderen Kinder lachen noch lauter als sie es sowieso schon tun.
Carrie ist so allein, wie ein Mensch nur allein sein kann. Hierdurch wird die angesprochene Gut-Böse-Konstellation aufgelockert, denn die vermeintlich gute Komponente, Carrie selbst, mischt munter auf der Seite der Bösen mit.
Der zweite wichtige Aspekt ist jener der Weiblichkeit Carries und ihrer Sexualität. Innerhalb der Geschichte betrachtet, ist schon die Tatsache ihres Geschlechtes einer der Auslöser für die Unterdrückung, welche Carrie durch ihre Mutter erlebt.
Durch Mrs. Carrie ist das Produkt dieser zutiefst sündigen und teuflischen Zusammenkunft, ihre unheimliche Gabe der Beweis für die Vaterschaft Satans.
Eigentlich hätte sie sich selbst töten sollen, als sie Carrie empfing. Aber so ist Carrie zwar das Wesen, welches man liebt, gleichzeitig jedoch auch das Wesen, welches man fürchtet.
Schuld an Carries Existenz ist natürlich die fleischliche Lust, welcher sie nicht widerstehen konnte. Dementsprechend sind jegliche Anzeichen von Sexualität bei ihrer Tochter eine Katastrophe.
Dies betrifft nicht nur Männerbekanntschaften, sondern auch schon die potentiellen Ursachen derselben. Schöne Kleider sind verpönt, dienen sie doch nur der Erzeugung jener Geilheit, welche im Zeichen Satans steht.
White sagt an einer Stelle, sie könne Carries "Kissen" sehen, worauf Carrie erwidert, dass man es nicht Kissen, sondern Brüste nenne. Für Mrs.
White ist das erste Auftreten von Carries Menstruation dementsprechend auch der Untergang ihrer spirituellen Welt. Cohen wunderschön herausgearbeitet.
Wenn wir bedenken, dass für Carries Mutter die Menstruation ihrer Tochter den endgültigen Beweis darstellt, dass Carrie ihre Reinheit und Unschuld verloren hat, wird dies sogar recht deutlich.
Dieser Gedankengang ist nicht nur erschreckend erzkonservativ, sondern dazu noch wohlbekannt. Diese Ansicht hat eine ausgesprochene Tradition, welche sich oft im religiösen Bereich findet und damit auch ihren festen Platz in unserem Kulturkreis einnimmt.
Noch ein wenig Zeitlupe hinzu, ebenso wie ein Weichzeichner und vielleicht noch ein paar durch die Luft schwebende Rosenblätter und das Ideal ist perfekt inszeniert.
William Friedkin zeigte uns in "The Exorcist" , wie man dieses Ideal am schnellsten demontiert, indem man Maria, die reinste der Reinen, mit weiblichen Geschlechtsmerkmalen ausstattet und ihr Blut um die Lenden schmiert.
Das letzte Mysterium der Frau, aufs Korn genommen von einer fast zwei Jahrtausende alten frauenfeindlichen Männergesellschaft, weckt alles andere als angenehme Assoziationen.
Der weibliche Alltag wurde über Jahrhunderte hierdurch bestimmt; auch wenn sich die Frauen deshalb nicht mehr verstecken müssen und man mittlerweile darüber reden kann, wäre selbst eine simple Tampon- Werbung vor wenigen Jahrzehnten noch der Skandal schlechthin gewesen und selbst heute noch hat so manche r noch Probleme, offen darüber zu reden.
Auf Frauen wirkt der Film logischerweise mitunter völlig anders. Anstelle von Distanzierung gegenüber Carrie und somit einem leichten Blickwinkel aus der religiösen Perspektive der Mutter tritt wohl eher eine Identifikation und Verständnis auf und auch die Männerwelt ist mittlerweile wohl emanzipiert genug, um von dieser Szene nicht entsetzt zu sein.
Der ganze Film und auch das Buch stehen letzten Endes im Zeichen der Menstruation - der Film natürlich stärker als der Roman, dafür sorgen schon bereits die Bilder.
Man könnte schon beinahe behaupten, "Carrie" sei das Menses-Movie des Horrorgenres schlechthin. In diesem Moment verliert Carrie ihre Reinheit wirklich.
Nicht, weil ihr das Blut in den Haaren klebt, sondern weil sie nun beginnt, wirklich Böses zu tun. Carrie trägt danach auch prompt wieder ein weites, helles Kleid.
Doch ihre Mutter macht deutlich, dass Carrie nie wieder ihre Reinheit zurückgewinnen wird: "Der Teufel ist nach Hause zurückgekehrt".
Diese Thematik auszubauen hat Stephen King verpennt. Lawrence D. Hierzu gehört auch noch die innere Struktur des Werkes.
Der kleine Wurm Carrie White boxt sich zuerst nach oben. Die geheimsten Wünsche des Mädchens beginnen sich zu erfüllen, als Tommy Ross sie zum Ball einlädt, sie ihr wunderschönes Kleid tragen kann und sich wie eine richtige Frau zu fühlen beginnt, ja sogar ihre Mutter ihr nicht mehr in die Suppe spucken kann.
Doch gleich darauf geht es mit rasantem Tempo abwärts. Carrie hat keine Möglichkeit mehr, den Lauf der Dinge zu beeinflussen, es ereilt sie das Schicksal einer jeden tragischen Gestalt.
Am Schluss sind alle tot und nur Sue Snell, die heimliche Hauptperson der Geschichte, überlebt schwer angeschlagen die Misere, um davon zu berichten.
Die soeben als dramaturgischer Höhepunkt angesprochene Tanzszene ist nicht nur für den Autoren von immenser Bedeutung. An den Regisseur stellt sich die Anforderung, dafür zu sorgen, dass die dramaturgische Absicht des Autors das Publikum erreicht.
In dramaturgisch wichtigen Szenen muss der richtige Funke auf den Zuschauer überspringen. Das hört sich jetzt vielleicht unwesentlich an, aber überlegen Sie mal, wie viel Freude Sie an einem Thriller hätten, dessen Regisseur nicht in der Lage ist, Spannung zu vermitteln und stattdessen für gähnende Langeweile sorgt.
Oder stellen Sie sich vor, "Psycho" sei nicht von Hitchcock, sondern von Ed Wood gedreht worden. Oder "Halloween" von Sean S.
Auch wenn zufälligerweise ein gutes Drehbuch vorliegen sollte, ist es nicht mehr viel wert, wenn es von einer Regienull versaubeutelt wurde der Grund, weshalb Kritiker nur ungern selbst Filme drehen, denn sie sind sich, man könnte denken im Gegensatz zu Verbrechern auf dem Regiestuhl wie Joel Schumacher, Jan de Bont oder George Lucas, dieser Problematik bewusst.
Betrachten wir die für den Film immens wichtige Tanzszene genauer, wird der Unterschied zwischen uninspiriertem Runtergekurbele und Filmkunst schon greifbarer.
Der Inhalt dieser Szene ist schnell erklärt. Carrie und Tommy sind mittlerweile in der Sporthalle, in welcher der Abschlussball stattfindet, angekommen.
Man sitzt am Tisch und Tommy versucht, das Eis bei der verschüchterten Carrie zu brechen. Carrie ist extrem verlegen — sie blickt unsicher durch die Gegend, spricht leise, grinst hilflos.
Tommy wählt die Flucht nach vorne und fordert Carrie zum Tanz auf. Carrie wird natürlich schlagartig noch nervöser und ängstlicher, sie kann nicht tanzen, man wird sie wieder auslachen, undsoweiter.
Doch sie geht mit Tommy auf die Tanzfläche. De Palmas Aufgabe war nun, während des folgenden Tanzes jene Vorgänge in Bilder zu packen, welche sich im Innern Carries abspielen: Die Verwandlung der ängstlichen kleinen Maus in die strahlende Ballkönigin dieser Nacht.
Hier schiebt er die dramaturgische Verantwortung nicht auf andere Mitarbeiter ab, indem er am Ende von Carries Verwandlung die Spacek lauthals lachen lässt, schnelle Schnitte platziert oder einen aufdringlichen Soundtrack sich in John-Williams-Manier in den Vordergrund spielen lässt.
De Palma geht vielmehr den umgekehrten Weg: die Schauspieler bleiben glaubwürdig, die Szene ist ohne Schnitt inszeniert und der Soundtrack ändert sich während der gesamten Metamorphose nicht.
Und zwar in Form einer einzigartigen Kamerafahrt. Falls Sie die Szene mit eigene Augen begutachten und sich vorab orientieren möchten: Die Kamera ist hier in Höhe der Decke positioniert, man kann mehrere Tanzpaare erkennen.
Carrie bekommt es noch mal mit der Angst zu tun und will wieder verschwinden, doch Tommy hält sie zurück.
Während dieser letzten Aktion folgt ein schneller Schnitt, die Kamera ist nun unterhalb von Carrie und Tommy positioniert und die eigentliche Tanzszene beginnt.
Achten Sie nun verstärkt auf sich bewegende Elemente des Bildes, welche De Palma in den folgenden Minuten nun nahezu unauffällig in Bewegung setzt.
Als erstes sehen wir die beiden Tanzenden im Bild. Sie haben mit dem Tanzen noch nicht begonnen, sie stehen noch herum.
Über ihnen an der Decke hängt ein aus Sternen zusammengekleistertes Gebilde, welches die Funktion einer Discokugel erfüllt. Carrie ist noch ziemlich ängstlich, aber Tommys ruhige Erklärungen haben ihr zumindest die anfängliche Panik genommen.
Theaterwissenschaft, Tanz. Registrieren oder einloggen. Optional: Anmelde-Code. Verbinden mit Facebook.
Fordern Sie ein neues Passwort per Email an. Arbeiten hochladen. Im eBook lesen. In den Warenkorb.
Inhaltsverzeichnis Abstract 1. Einleitung 2. Carrie als Roman 2. Inhalt 2. Entstehungsgeschichte 3. Carrie — Kimberly Peirce 4. Modernisierung des Mobbings 5.
Einleitung Bücherwürmer kennen es vermutlich nur allzu gut, wenn sie ihren Lieblingsroman endlich auf der Kinoleinwand ansehen können und ihnen dabei unzählige Unterschiede zur literarischen Vorlage auffallen.
Entstehungsgeschichte Wenn King gefragt wird, woher er all seine Einfälle bekommt — die ihm am häufigsten gestellte Frage — so könne er 50 Prozent der Zeit eine genaue Antwort geben, die restliche Inspiration kommt wie aus einem Traum.
Filmadaptionen In den ersten Monaten nach Veröffentlichung wurde Carrie mehr als eine Million Mal verkauft 23 , doch damit fand der Erfolg des Romans noch lange kein Ende.
Carrie — Kimberly Peirce Warum eine weitere Verfilmung? Aspekte von Buch und Neuverfilmung — ein Vergleich Viele Spielfilme basieren auf einer literarischen Vorlage, doch die Stoffquelle muss nicht zwingend berücksichtigt werden, wenn Drehbuchautor und Regisseur sich nur aus Inspiration am Werk bedienen.
Erzähltechniken und Struktur Anders als in der Verfilmung wird der Handlungsverlauf im Roman fortlaufend von Textausschnitten unterbrochen, welche aus fiktiven Quellen entnommen wurden.
Wieseler, Möbius, , S. UMass Lowell, King, , S. MPR News, TC: 22 Biographics, Loderhose, , S. Guthmann, Wertheimer, Russo, Sharkey, Duralde, Faulstich, , S.
Carrie, , TC: 48 Vgl. TC: 49 Vgl. TC: 50 Carrie alternative ending, Carrie, 52 Vgl. Carrie, , TC: 57 Vgl.
Trope Anatomy, TC: 59 Vgl. Medizinische Darstellungen im Roman "Misery" von Stephen Subversion der heteronormativen Geschlechterordnung im Film "B Stephen Kings "Der Anschlag".
Die Konsequenz des Interven Filmanalyse unter Berücks Georg Heym "Die Verfluchung der Städte". Gedichtanalyse m Individuum und Gesellschaft im Werk von Stephen King.
Semiotik und Wissenschaftstheorie bei Charles Sanders Peirce.
Doch Cohen tappte nicht in die weit offenstehende Falle - stattdessen umschiffte er das Problem auf eine geradezu meisterhafte Art und Weise, welche nicht nur die Vorlage respektvoll behandelt, sondern Kings Roman zusätzlich auch neben dem Respekt auch noch etwas Tiefe verleiht, welche der Roman nie hatte und an welche Stephen King wohl auch nie dachte.
Oberflächlich betrachtet haben wir es mit der Geschichte eines Mädchens zu tun, welches allen möglichen Repressalien ausgesetzt ist und irgendwann durchdreht.
Inzwischen wurde dies zu einem typischen Klischee-Plot. Der Sympathieträger der Geschichte will eigentlich nur ein ganz normales Leben führen, dann knallt die Sicherung durch und der Feldzug beginnt.
Bei "Carrie" ist es eigentlich nicht anders, abgesehen davon, dass bereits Stephen King sich mehr für die Ursachen als die Folgen interessierte als Beispiel für die umgekehrte Vorgehensweise und die daraus resultierende Problematik, dass der Versuch einer kritischen Auseinandersetzung mit den Ursachen des Übels meist wie eine Seifenblase zerplatzt, könnte man u.
Joel Schumachers "Falling Down" aufführen. Im Falle von "Carrie" kommt allerdings dies zum Tragen, was ich eingangs als "literarische Naivität" titulierte.
Carrie White ist eigentlich absolut lieb, die anderen Handlungsträger sind entweder absolut doof oder absolut böse.
Es wäre schmerzhaft peinlich, hätte King in seine plakative Geschichte nicht mehr oder weniger absichtlich noch einige Elemente eingebaut, welche genug Potential in sich bergen, um die Angelegenheit noch retten zu können.
Genauer gesagt handelt es sich um exakt zwei wesentliche Elemente. Da wäre als offensichtliches Element die Dreiecksbeziehung zwischen Carrie, ihrer Mutter und der Mitschüler.
Carrie ist ja eine recht armselige Kreatur, das fällt recht früh auf. Zuerst lernen wir ihr Verhältnis zu ihren Mitschülern kennen, die sie hänseln, quälen, auslachen.
Eigentlich müsste sie froh sein, wenn sie nach Hause gehen kann — doch dort sitzt ihre fanatische Mutter, welche ihr gehörig Feuer unter dem Hintern und das Zuhause zur Hölle macht.
Was bleibt Carrie noch? Eigentlich nur sie selbst. Und auch ihr Selbst wendet sich gegen sie. Nicht nur diese unheimliche Gabe, welche sie nicht kontrollieren kann und welche angeblich ein Zeichen des Teufels sein soll, macht ihr Angst.
Als ihre Menstruation einsetzt, wendet sich offensichtlich auch noch ihr Körper gegen sie, erzeugt in Carrie Angst, bringt ihre Mutter dazu, sie noch mehr unter Druck zu setzen und die anderen Kinder lachen noch lauter als sie es sowieso schon tun.
Carrie ist so allein, wie ein Mensch nur allein sein kann. Hierdurch wird die angesprochene Gut-Böse-Konstellation aufgelockert, denn die vermeintlich gute Komponente, Carrie selbst, mischt munter auf der Seite der Bösen mit.
Der zweite wichtige Aspekt ist jener der Weiblichkeit Carries und ihrer Sexualität. Innerhalb der Geschichte betrachtet, ist schon die Tatsache ihres Geschlechtes einer der Auslöser für die Unterdrückung, welche Carrie durch ihre Mutter erlebt.
Durch Mrs. Carrie ist das Produkt dieser zutiefst sündigen und teuflischen Zusammenkunft, ihre unheimliche Gabe der Beweis für die Vaterschaft Satans.
Eigentlich hätte sie sich selbst töten sollen, als sie Carrie empfing. Aber so ist Carrie zwar das Wesen, welches man liebt, gleichzeitig jedoch auch das Wesen, welches man fürchtet.
Schuld an Carries Existenz ist natürlich die fleischliche Lust, welcher sie nicht widerstehen konnte. Dementsprechend sind jegliche Anzeichen von Sexualität bei ihrer Tochter eine Katastrophe.
Dies betrifft nicht nur Männerbekanntschaften, sondern auch schon die potentiellen Ursachen derselben. Schöne Kleider sind verpönt, dienen sie doch nur der Erzeugung jener Geilheit, welche im Zeichen Satans steht.
White sagt an einer Stelle, sie könne Carries "Kissen" sehen, worauf Carrie erwidert, dass man es nicht Kissen, sondern Brüste nenne.
Für Mrs. White ist das erste Auftreten von Carries Menstruation dementsprechend auch der Untergang ihrer spirituellen Welt.
Cohen wunderschön herausgearbeitet. Wenn wir bedenken, dass für Carries Mutter die Menstruation ihrer Tochter den endgültigen Beweis darstellt, dass Carrie ihre Reinheit und Unschuld verloren hat, wird dies sogar recht deutlich.
Dieser Gedankengang ist nicht nur erschreckend erzkonservativ, sondern dazu noch wohlbekannt. Diese Ansicht hat eine ausgesprochene Tradition, welche sich oft im religiösen Bereich findet und damit auch ihren festen Platz in unserem Kulturkreis einnimmt.
Noch ein wenig Zeitlupe hinzu, ebenso wie ein Weichzeichner und vielleicht noch ein paar durch die Luft schwebende Rosenblätter und das Ideal ist perfekt inszeniert.
William Friedkin zeigte uns in "The Exorcist" , wie man dieses Ideal am schnellsten demontiert, indem man Maria, die reinste der Reinen, mit weiblichen Geschlechtsmerkmalen ausstattet und ihr Blut um die Lenden schmiert.
Das letzte Mysterium der Frau, aufs Korn genommen von einer fast zwei Jahrtausende alten frauenfeindlichen Männergesellschaft, weckt alles andere als angenehme Assoziationen.
Der weibliche Alltag wurde über Jahrhunderte hierdurch bestimmt; auch wenn sich die Frauen deshalb nicht mehr verstecken müssen und man mittlerweile darüber reden kann, wäre selbst eine simple Tampon- Werbung vor wenigen Jahrzehnten noch der Skandal schlechthin gewesen und selbst heute noch hat so manche r noch Probleme, offen darüber zu reden.
Auf Frauen wirkt der Film logischerweise mitunter völlig anders. Anstelle von Distanzierung gegenüber Carrie und somit einem leichten Blickwinkel aus der religiösen Perspektive der Mutter tritt wohl eher eine Identifikation und Verständnis auf und auch die Männerwelt ist mittlerweile wohl emanzipiert genug, um von dieser Szene nicht entsetzt zu sein.
Der ganze Film und auch das Buch stehen letzten Endes im Zeichen der Menstruation - der Film natürlich stärker als der Roman, dafür sorgen schon bereits die Bilder.
Man könnte schon beinahe behaupten, "Carrie" sei das Menses-Movie des Horrorgenres schlechthin. In diesem Moment verliert Carrie ihre Reinheit wirklich.
Nicht, weil ihr das Blut in den Haaren klebt, sondern weil sie nun beginnt, wirklich Böses zu tun. Carrie trägt danach auch prompt wieder ein weites, helles Kleid.
Doch ihre Mutter macht deutlich, dass Carrie nie wieder ihre Reinheit zurückgewinnen wird: "Der Teufel ist nach Hause zurückgekehrt".
Diese Thematik auszubauen hat Stephen King verpennt. Lawrence D. Hierzu gehört auch noch die innere Struktur des Werkes. Der kleine Wurm Carrie White boxt sich zuerst nach oben.
Die geheimsten Wünsche des Mädchens beginnen sich zu erfüllen, als Tommy Ross sie zum Ball einlädt, sie ihr wunderschönes Kleid tragen kann und sich wie eine richtige Frau zu fühlen beginnt, ja sogar ihre Mutter ihr nicht mehr in die Suppe spucken kann.
Doch gleich darauf geht es mit rasantem Tempo abwärts. Carrie hat keine Möglichkeit mehr, den Lauf der Dinge zu beeinflussen, es ereilt sie das Schicksal einer jeden tragischen Gestalt.
Am Schluss sind alle tot und nur Sue Snell, die heimliche Hauptperson der Geschichte, überlebt schwer angeschlagen die Misere, um davon zu berichten.
Die soeben als dramaturgischer Höhepunkt angesprochene Tanzszene ist nicht nur für den Autoren von immenser Bedeutung. An den Regisseur stellt sich die Anforderung, dafür zu sorgen, dass die dramaturgische Absicht des Autors das Publikum erreicht.
In dramaturgisch wichtigen Szenen muss der richtige Funke auf den Zuschauer überspringen. Das hört sich jetzt vielleicht unwesentlich an, aber überlegen Sie mal, wie viel Freude Sie an einem Thriller hätten, dessen Regisseur nicht in der Lage ist, Spannung zu vermitteln und stattdessen für gähnende Langeweile sorgt.
Oder stellen Sie sich vor, "Psycho" sei nicht von Hitchcock, sondern von Ed Wood gedreht worden. Oder "Halloween" von Sean S.
Auch wenn zufälligerweise ein gutes Drehbuch vorliegen sollte, ist es nicht mehr viel wert, wenn es von einer Regienull versaubeutelt wurde der Grund, weshalb Kritiker nur ungern selbst Filme drehen, denn sie sind sich, man könnte denken im Gegensatz zu Verbrechern auf dem Regiestuhl wie Joel Schumacher, Jan de Bont oder George Lucas, dieser Problematik bewusst.
Betrachten wir die für den Film immens wichtige Tanzszene genauer, wird der Unterschied zwischen uninspiriertem Runtergekurbele und Filmkunst schon greifbarer.
Der Inhalt dieser Szene ist schnell erklärt. Carrie und Tommy sind mittlerweile in der Sporthalle, in welcher der Abschlussball stattfindet, angekommen.
Man sitzt am Tisch und Tommy versucht, das Eis bei der verschüchterten Carrie zu brechen. Carrie ist extrem verlegen — sie blickt unsicher durch die Gegend, spricht leise, grinst hilflos.
Tommy wählt die Flucht nach vorne und fordert Carrie zum Tanz auf. Carrie wird natürlich schlagartig noch nervöser und ängstlicher, sie kann nicht tanzen, man wird sie wieder auslachen, undsoweiter.
Doch sie geht mit Tommy auf die Tanzfläche. De Palmas Aufgabe war nun, während des folgenden Tanzes jene Vorgänge in Bilder zu packen, welche sich im Innern Carries abspielen: Die Verwandlung der ängstlichen kleinen Maus in die strahlende Ballkönigin dieser Nacht.
Hier schiebt er die dramaturgische Verantwortung nicht auf andere Mitarbeiter ab, indem er am Ende von Carries Verwandlung die Spacek lauthals lachen lässt, schnelle Schnitte platziert oder einen aufdringlichen Soundtrack sich in John-Williams-Manier in den Vordergrund spielen lässt.
De Palma geht vielmehr den umgekehrten Weg: die Schauspieler bleiben glaubwürdig, die Szene ist ohne Schnitt inszeniert und der Soundtrack ändert sich während der gesamten Metamorphose nicht.
Und zwar in Form einer einzigartigen Kamerafahrt. Falls Sie die Szene mit eigene Augen begutachten und sich vorab orientieren möchten: Die Kamera ist hier in Höhe der Decke positioniert, man kann mehrere Tanzpaare erkennen.
Carrie bekommt es noch mal mit der Angst zu tun und will wieder verschwinden, doch Tommy hält sie zurück. Während dieser letzten Aktion folgt ein schneller Schnitt, die Kamera ist nun unterhalb von Carrie und Tommy positioniert und die eigentliche Tanzszene beginnt.
Achten Sie nun verstärkt auf sich bewegende Elemente des Bildes, welche De Palma in den folgenden Minuten nun nahezu unauffällig in Bewegung setzt.
Als erstes sehen wir die beiden Tanzenden im Bild. Sie haben mit dem Tanzen noch nicht begonnen, sie stehen noch herum. Über ihnen an der Decke hängt ein aus Sternen zusammengekleistertes Gebilde, welches die Funktion einer Discokugel erfüllt.
Carrie ist noch ziemlich ängstlich, aber Tommys ruhige Erklärungen haben ihr zumindest die anfängliche Panik genommen.
Company Credits. Technical Specs. Plot Summary. Plot Keywords. Parents Guide. External Sites. User Reviews. User Ratings.
External Reviews. Metacritic Reviews. Photo Gallery. Trailers and Videos. Crazy Credits. Alternate Versions. Rate This. Carrie White, a shy, friendless teenage girl who is sheltered by her domineering, religious mother, unleashes her telekinetic powers after being humiliated by her classmates at her senior prom.
Director: Brian De Palma. Writers: Stephen King novel , Lawrence D. Cohen screenplay. Available on Amazon. Added to Watchlist.
From metacritic. November's Top Streaming Picks. Stephen King Movies at the U. Box Office. Ratings - Movies I rewatched Share this Rating Title: Carrie 7.
Use the HTML below. You must be a registered user to use the IMDb rating plugin. Nominated for 2 Oscars. Edit Cast Cast overview, first billed only: Sissy Spacek Carrie Piper Laurie Margaret White Amy Irving Sue Snell William Katt Tommy Ross John Travolta Billy Nolan Nancy Allen Chris Hargenson Betty Buckley Miss Collins P.
Fluffystar2 0. Er glänzt für sein alter mit guten Effekten und Make Up. Er ist einfach ein Klassiker, den man gesehen haben muss. Am Anfang zog es sich etwas in die Länge aber am Ende wurde es echt spannend und kurz gruselig.
Die Mutter brachte mich manchmal auch zum schmunzeln spoiler: vorallem die Weise, auf die die Mutter stirbt. Das Ende war echt gut und Mehr erfahren.
Martha Weckelmann. Es ist ein sehr alter Film was man auch an der Qualität merkt. An sich ist es ein guter Film aber in dem Film werden abergläubige als sehr brutal und verrückt verkauft.
Ich würde ihn weiter empfehlen weil die keine gruseligen Szenen vorkommen und das Blut viel zu hell ist um echt Zusein. In dem Film sind keine junpscares oder krasse Wendungen wodurch der Film etwas Jimmy v.
Endlich habe ich Brian De Palmas Durchbruchsfilm auch mal vollständig sehen können. Dabei hat er einen sehr guten, aber nicht ganz perfekten Eindruck hinterlassen, weshalb ich jetzt doch umso gespannter auf das Remake bin.
Der in der Redaktionskritik angesprochene Vorwurf De Palma opfere Charaktere und Handlung seinen Spielereien auf, lässt sich auch hier nicht von der Hand weisen, wenngleich die Hitchcock-Anleihen Sinn machen.
Doch gerade im Die besten Horrorfilme aller Zeiten. Die ultimative Rangliste aller Stephen-King-Verfilmungen - von der schlechtesten bis zur besten!
Ähnliche Filme. Carrie TV. Kill Bill Vol.
Ist Einverstanden, es ist die bemerkenswerte Antwort